…it’s not the end if you just say hello again.

I’ve grown accustomed to losing sleep



10.03.2018
gleich neun
Der Schwarm
Counterparts
Mord im Orient Express
Schreibtisch, zu lange
Grauburgunder
Chili Erdnüsse
erkältet

Es herrscht für meinen Geschmack zuviel Unordnung in meinem Leben. Klingt pedantisch, ich weiß, aber ich empfinde das als äußerst unangenehm. Liegt vielleicht auch daran, dass ich gerade durch eine fiese Erkältung marschiert bin, die mir die gesamte Woche gestohlen hat. Krank sein ist so lästig. Und Zeitverschwendung. Jawohl, Zeitverschwendung. Ich hätte schöne Dinge tun können – auch nicht so schöne – aber wenigstens etwas tun können. Stattdessen lag ich unfähig im Bett, hatte extreme Kopfschmerzen, weil die Nebenhöhlen komplett dicht waren. Ich bin auf dem Weg der Besserung, aber es will nicht so recht. Mein Kopf funktioniert nicht so, wie er soll. Ewig habe ich heute am Schreibtisch gesessen für eine lausige Seite. Im Anbetracht der Tatsache, dass ich mich durch seltsame poststrukturalistische Theorien zum Textbegriff wuseln musste, wahrscheinlich als Erfolg zu verbuchen, aber ich wäre gerne weiter gekommen. Ich muss fertig werden. Mein Zeitplan sieht keine Ausfälle wegen Krankheit vor. Klingt noch mehr pedantisch. Aber ich will abgeben. Endlich. Ich mag nicht mehr. Nicht einmal den Atem, mich über meine Beförderung zu freuen, habe ich. Okay, das liegt auch daran, dass mir eine sehr unangenehme und keinesfalls kollegiale Kollegin zur Seite gestellt wird, die nur ihren eigenen Vorteil im Blick hat. Zickenkrieg am Arbeitsplatz – ein Traum. Ich sollte mich freuen; endlich vernünftiges Gehalt und eine Stelle, auf der ich etwas leisten kann, stattdessen muss ich mich ärgern. Und diesen Ärger nehme ich unglücklicherweise mit nach Hause. Und grübele nachts um drei. Als ob es nicht reicht, dass ich über meine Arbeit (also die Diss) nachts um drei grübele, weil ich nicht schnell genug vorankomme. Und dann gab es diese Woche (und zwei Wochenenden hintereinander) nicht einmal einen sozialen Ausgleich, sämtliche Freizeitangelegenheiten mussten abgesagt werden. Also bin ich im Ungleichgewicht. Ich sage ja, Unordnung. Und meinen Vortrag müsste ich auch schon geschrieben haben. Noch mehr Unordnung. Also trinke ich jetzt ein Glas Wein zu meinem Film, esse ein paar Erdnüsse, mache es mir gemütlich. (Und jammere morgen wieder, dass ich zugenommen habe.) Achja, es ist so schön, das Leben mit fast 30. (Okay, ist es ja eigentlich auch. Aber gerade herrscht zuviel Unordnung.)
10.3.18 20:45
 


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